Kostenloser Tangoworkshop für Anfänger
unter der Anleitung des Tanzlehrers Ewald Dresbach
 
Wir wollen unsere Tango-Workshops im Kulturladen etwas öfter anbieten, damit wir auch Neues machen können.
 
Die nächsten Termine sind: 12.3. / 2.4. / 16.4. / 21.5. / 11.6. / 25.6.
jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr Tanz, von 12.00 bis 13.00 Uhr Mittagspause und anschließend noch einmal Tanz bis 15.00 Uhr.
 
Ab April soll der Workshop regelmäßig zweimal im Monat stattfinden.

Thema Flüchtlingskrise - Fortsetzung

Wir verstehen uns als eine Art Stammtisch, auch wenn wir nicht einfach über "die Anderen" schimpfen wollen. Ein bisschen mehr als bei einem kurzen Ratsch im Treppenhaus soll schon zustande kommen. Wir hoffen darauf, uns mit den verschiedenen Informationen und Erfahrungen der Nachbarn gemeinsam ein klareres Bild der aktuellen Lage zu verschaffen.

Seit Dezember 2015 treffen wir uns - parteiunabhängig - regelmäßig jeden dritten Donnerstag im Monat jeweils ab 20:00 Uhr im KulturLaden Westend und dies wollen wir auch im neuen Jahr fortsetzen.–

Die nächsten Termine sind: 18.2. / 17.3. / 21.4.

 

16. Juli, 10:00 - 15:00 Uhr

Kostenloser Tangoworkshop für Anfänger
unter der Anleitung des Tanzlehrers Ewald Dresbach
Nehmt etwas zu essen mit, wie Obst, Brot, oder Salat, und wir teilen es. Alkoholfreie Getränke, Teller, Becher und Besteck werden gestellt.

Freitag, 10. Juni 20:00 Uhr

Der Münchner Gestapo-Spitzel Max Troll („Theo“) in der illegalen Roten Hilfe Deutschlands 1933 – 1936

Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große
linke Solidaritätsorganisation, die kurz vor der Machtübertragung an die Nazis
fast eine Million Mitglieder umfasste. Nach dem Verbot im Frühjahr 1933
arbeiteten viele RHD-AktivistInnen im Untergrund weiter.
Für die zahllosen KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt,
verfolgte AktivistInnen und untergetauchte FunktionärInnen mussten mit
illegalen Quartieren versorgt oder über die Grenze ins Ausland gebracht werden.
In Bayern schlossen sich viele vormalige KPD-Zellen der Roten Hilfe an, so
dass sich Mitte der 1930er Jahre ein starkes Netzwerk von Solidaritätsgruppen
in München, aber auch in vielen anderen Städten und Dörfern entwickelt hatte.
Die NS-Behörden versuchten, durch brutale Repressionsschläge und Spitzel die
klandestine Organisation zu zerschlagen. In München gelang es der Gestapo
bereits im Frühsommer 1933, den ehemaligen KPD-Anhänger Max Troll als
Informanten in die RHD-Strukturen einzuschleusen. Als er nach einigen
Monaten in die Bezirksleitung aufrückte, hatte er umfassenden Einblick
in die
einzelnen Zellen und lieferte die gewonnen Namen und Daten an die Nazis
weiter. Die wachsende Zahl von Massenverhaftungen gegen RHD-Gruppen von
Nürnberg bis ins Allgäu ließ die Auslandsleitung zwar Verdacht schöpfen und
nach der „undichten Stelle“ suchen, doch erst im Frühjahr 1936 wurde „Theo“
als Gestapoagent enttarnt. Die daraufhin einsetzende neue Repressionswelle
traf mehrere Dutzend weitere Rote HelferInnen, ein Schlag, von dem sich die
Solidaritätsorganisation in Bayern nie wieder erholte.
In dem Vortrag wird der Fall dieses Spitzels, der für die Inhaftierung von
Hunderten und den Tod von Dutzenden von antifaschistischen WiderstandskämpferInnen
verantwortlich war, vorgestellt. Zugleich soll damit der heute fast
vergessene Widerstand der Roten Hilfe während des Nationalsozialismus in
Erinnerung gerufen werden.
Referentin: Silke Makowski

Eine Veranstaltung der Roten Hilfe München in Zusammenarbeit mit dem Hans-Litten-Archiv und dem KulturLaden Westend

 

Einlassvorbehalt

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

 

Der KulturLaden wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.