21. April 2018, 15.00 Uhr

Vom 19. bis 22. April findet in München eine Veranstaltungsreihe gegen den allgemeinen technologischen Wahn statt. Wir laden alle, die ein Interesse haben die gegenwärtigen Entwicklungen und die Rolle, welche die Technologie in der Kontrolle, Fremdbestimmung und Herrschaft über unser Leben annimmt, dazu ein sich an der Diskussion zu beteiligen. In der Entwicklung einer anarchistischen Kritik an der Technologie wollen wir nicht in abgehobenes Expertentum verfallen, sondern ein Verständnis für die uns umgebenden sozialen und lokalen Realitäten ermöglichen, um auf der Basis von selbstorganisierten Kämpfen in diese einzugreifen und sie verändern zu können.

Dieses Jahr beginnt die Stadt München ihr Experiment für eine „Smart City“ in die Praxis umzusetzen. In einigen Stadtteilen wird flächendeckend mit intelligenten Straßenlaternen, SmartMetern und ShareEconomy herumexperimentiert - alles mit dem Anspruch eine grüne und umso demokratischere Stadt zu schaffen. Die Installierung dieser neuen Technologien eröffnet nicht nur totalitäre Möglichkeiten der Überwachung und sozialen Kontrolle, sondern verändert auch das Verhältnis der Menschen zu ihrer Umgebung und der Art und Weise sich in dieser zu bewegen. Wenn sich die Macht wie ein Virus in den Strukturen unserer Umgebung verbreitet, werden wir selbst als auch unser Alltag zum Objekt in einem Experiment unser Leben fremd zu bestimmen und im Sinne die Wirtschaft neu zu strukturieren.

Nach einer kurzen Einführung, wie das „Smarter Together“-Projekt der Stadt München aussehen soll, wollen wir diskutieren, welche Rolle dieses im Prozess der urbanen und sozialen Umstrukturierung einnimmt und welche Möglichkeiten uns offen stehen, sich diesem selbstbestimmt zu widersetzen.

Donnerstag, 19. Dezember, 19.30 Uhr

An einem der kürzesten Tage des Jahres, möchten wir die Kurzfilme zelebrieren und die Kreativität und Produktivität der italienischen Kurzfilmszene zeigen. Die meisten der Kurzfilme, die wir für Sie ausgewählt haben, enthalten eine positive Botschaft, im Einklang mit der festlichen Weihnachtsstimmung. Sie sind vielfältig und umfassen verschiedene Genres, von Cartoon und Comedy bis zu engagiertem Kino.

 

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Donnerstag, 19. Dezember um 19.30 Uhr.

 

 

Samstag, 21. Dezember, 18.00 Uhr

Es sind nicht die 30 Pesos, es sind die 30 Jahre", das ist ein Slogan der monatelangen Proteste in Chile, deren Anlass eine Fahrpreiserhöhung um 30 Pesos war. Mit den 30 Jahren gemeint ist die Zeit seit Ende der Militärdiktatur, die den Neoliberalismus einführte. Die Menschen akzeptieren die Auswirkungen des gnadenlosen Kapitalismus nicht mehr, und auch nicht die demokratischen Missstände besonders für die Frauen, Jugendlichen und Indigenen.

Unser Referent Alexis Donoso ist Dozent in Saarbrücken, stammt aus Chile und war während der Proteste als Journalist unter anderem in Santiago und Valparaíso. Mit seinen Eindrücken aus erster Hand wollen wir diskutieren über die Inhalte der Proteste, über ihren internationalen Zusammenhang in einer ganzen Reihe von Volksaufständen, über die unerträgliche Polizeigewalt in Chile und was wir hier praktisch tun können.

Im Zuge der Veranstaltung wird Alexis Donoso eine Spendensammlung für Schutzbrillen an Jugendliche in Chile vorstellen. Gerade viele junge Menschen, die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen, verlieren durch illegal auf die Köpfe gerichtete Schrotgeschosse ihr Augenlicht.

 

 

 

 

22.Dezember 2019 10:00 -13:00 Uhr

 Kulturladen Westend, Ligsalzstraße 44

           Altes und Neues aus dem Westend

Kaffee, Tee, Butter und Brot sind vorhanden. Unkostenbeitrag 1€; egal ob verzehrt wird oder nicht. Jeder bringt eine Kleinigkeit zum Frühstück mit. Softgetränke und Bier sind vorhanden, müssen aber extra erstanden werden.

Donnerstag, 9. Januar 2020, 19.00 Uhr

Die Umweltzerstörung der Industriestaaten wirkt sich im globalen Süden besonders stark aus.
Wie können wir die Klimagerechtigkeit als weltweite Frage fassen?
 
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Ökologie-Lesekreises: Klima, Krise, Kapitalismus
Texte zu den Themen werden gemeinsam gelesen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Infos und Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

11. und 18. Januar, jeweils ab 12.00 Uhr

Tangoworkshop
 
Die nächsten Termine sind: 11.1. und 18. 1. 2020
jeweils ab 12.00 Uhr

Donnerstag, 23. Januar 2020, 19.00Uhr

Frauen sind von Fragen der Umwelt besonders betroffen und weltweit gibt es eine Welle feministischer Bewegungen. Wie kann ein Feminismus aussehen, der bewusst die Verbindung zu Klimakämpfen sucht?

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Ökologie-Lesekreises: Klima, Krise, Kapitalismus
Texte zu den Themen werden gemeinsam gelesen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
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Donnerstag, 6. Februar 2020, 19.00 Uhr

Die ökologische Bewegung ist da. Sie fordert mit Schulstreiks, einen Klimanotstand auszurufen. Wie sieht ein effektives Klimaprogramm aus?

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Ökologie-Lesekreises: Klima, Krise, Kapitalismus
Texte zu den Themen werden gemeinsam gelesen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
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Einlassvorbehalt

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

 

Mit Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Der KulturLaden wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

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