Stadtplan

 

 

 


2012

Januar


 

Literatur
Dienstag, 3. Januar 19:00 Uhr
Schreibwerkstatt

mit Robert Huber: Schreibanregungen zum Verfassen eigener Texte.


la mirada distinta | Film
Freitag, 13. Januar 20:00 Uhr
Jeder siebte Mensch

Österreich / Luxembourg 06, 75 Min., R: Elke Groen, Ina Ivanceanu
Jeder siebte Mensch auf der Welt ist eine chinesische Bäuerin oder ein chinesischer Bauer. In eineinhalb Millionen Dörfern in China leben heute etwa 800 Millionen Menschen – das ist mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung Chinas. Jahrtausendelang haben die Bauern und Bäuerinnen die chinesische Geschichte und Kultur geprägt. Sie waren es, die die Geburt des kommunistischen China 1949 und Maos Revolution entscheidend mitgetragen haben – und die in der großen Hungersnot Ende der 50er Jahre einen hohen Preis für die Revolution zahlten.
Heute ist die Zeit der Volkskommunen vorbei. Mittlerweile ziehen zwischen 150 und 200 Millionen ehemalige Bauern und Bäuerinnen auf der Suche nach Gelegenheitsarbeiten von Stadt zu Stadt.
Der Film erzählt aus dem Hinterland der neuen Supermacht, von dem Bauernstaat wie er heute existiert: zwischen Industrialisierung und Subsistenzwirtschaft, zwischen Turbokapitalismus und sozialistischen Strukturen, zwischen Selbst- und Fremdbestimmung.


Literatur
Sonntag, 15. Januar 10:00 – 14:00 Uhr
Autorenfrühstück

Mit Christel Steigenberger und Stefan Leichsenring.
Ab 10 Uhr Frühstück, ab 11 Uhr Schreibwerkstatt mit Anregungen zum Verfassen eigener Texte und nachfolgender Besprechung.


Vernissage und Konzert
Sonntag, 15. Januar 15:00 Uhr
Tonpapier und Klangträume – im deutsch-japanischen Zwischenraum

Eine dialogische Vernissage von Sora Soppy mit Musik von Tamara Banez

Sora Soppy (was soviel bedeutet wie »Himmelhund«) ist eine junge japanische Künstlerin, deren Werke eine Symbiose aus Graphik und feinem Pinselstrich bilden. Ursprünglich beeinflusst von der Manga-Ästhetik entwickelt sie sehr früh ihren eigenen Stil, der fern an die überschäumende Phantastik von Alice im Wunderland denken lässt. Hier stecken Liebe und Spannung im Detail …
Mal zornig, mal zart bildet auch die Musik von Tamara Banez ein spannendes Wechselspiel: »Irgendwo zwischen politischem Lied und Tori Amos« verortet sich die quirlige Songwriterin und jüngste Entdeckung Konstantin Weckers. Musikalisch will Tamara »ehrliches Aus- und Menschliches ansprechen« – ein Anliegen, das sie beherzt in die Tat umsetzt.
Der Dialog war beiden Künstlerinnen immer schon ein wichtiges Thema und so wollen sie sich ihm einmal ausgiebiger widmen. Ihre Ausstellung ist zudem »ein Ausdruck deutsch-japanischer Verbundenheit« finden sie und laden herzlich dazu ein.


Literatur
Dienstag, 17. Januar 19:00 Uhr
Textarbeit

mit Robert Huber
Hier können eigene Texte vorgestellt werden.


 

Geschichtswerkstatt
Donnerstag, 19. Januar 19:00 Uhr
Das Westend im Nationalsozialismus – Die Geschichtswerkstatt legt los


Wie wurde der Nationalsozialismus im Arbeiterviertel Westend durchgesetzt? Welche Möglichkeiten zum Widerstand gab es und welche wurden umgesetzt? Wie kann die Erinnerung an Verfolgung und Widerstand im Westend wach gehalten werden?
Dies sind nur einige der Fragen, die unsere Geschichtswerkstatt bearbeiten möchte.
Eingeladen sind alle, die sich für die Geschichte des Westends zwischen 1933 und 1945 interessieren und Zeit und Motivation mitbringen, zusammen zu forschen. Angeleitet von den Historikern Martin Rühlemann und Simon Goeke lernen Sie verschiedene Archive kennen, erfahren welche Recherchemöglichkeiten es darüber hinaus gibt, auf welche Veröffentlichungen Sie zurückgreifen können und vieles mehr.

Eingeladen sind alle, die sich für die Geschichte des Westends zwischen 1933 und 1945 interessieren und Zeit und Motivation mitbringen, zusammen zu forschen und die einen Beitrag leisten möchten die Erinnerung an diese Zeit lebendig zu halten.

Der Einstieg ist jederzeit möglich und wir freuen uns über rege Teilnahme.


Musik
Sonntag, 22. Januar 10:30 – 13:30 Uhr
Workshop-Combo

gemeinsam musizieren angeleitet von Enrico Sartori (Klarinette, Saxophon) und Barbara Wolf (Akkordeon, Gesang)
Der Workshop findet einmal im Monat statt. Jedes Mal wird an einem anderen Stück gemeinsam gearbeitet und improvisiert. Die einzelnen Termine können unabhängig voneinander besucht werden. Es entsteht ein Repertoire, das am Ende des Jahres im Kulturladen vorgestellt wird.
Bitte hinterlasst bei Interesse e-mail und Telefonnummer, da der Workshop jeweils nur bei einer Mindestanzahl von vier Personen organisiert wird.
Infos, Anmeldung und Preise:  089 / 37 06 64 73

Barbara Wolf (Musikerin, Theater Univ. Bologna MA), langjährige Arbeit mit der Freien Theaterszene Italiens, Konzerte, Projekte »Bühne frei« www.myspace.com/wolfbarbara
Enrico Sartori (Klarinette, Saxophon, Konservatorium Udine) widmet sich hauptsächlich der improvisierten und experimentellen Musik/Jazz, eigene Gruppen, (Deutsches Trio u.a.) www.myspace.com/sartorienrico


Der KulturLaden für Kinder

Theaterworkshop für Kinder mit Barbara Wolf / binario 11
Neuer Theaterkurs 
»Bühne frei«

• Für Kinder aller Sprachen, ab 6/7 – 10 Jahren
• Gruppenstärke: maximal 12 Kinder
• 10 Termine, ab 1. Februar, mittwochs 15:30 – 17:00
• Theaterfest zum Abschluss
• Kosten: 150 Euro (Familien-Ermäßigung möglich)
• nur nach Anmeldung unter: 089 / 37 06 64 73
• weitere Infos: www.binario11.de / theaterprojekte

In den Theaterworkshops lege ich besonderen Wert auf die sinnliche Erforschung von Raum und Klangbewusstsein, Stimme und Körperbewegung, Fantasie und Objekten. Es ist ein Genuss zu hören, was die Kinder bei einem Theaterfest zwischen den Zeilen »sagen« wollen und ihnen als Publikum ungeteilten Respekt zukommen zu lassen. Darauf schon im Vorfeld individuell einzugehen und kein vorgefertigtes Unterrichtsschema abzuspulen gelingt mir als künstlerische Leiterin durch einen immensen Erfahrungsschatz aus dem Alltag, aus der Begegnung mit Menschen und Ländern, auf deren Körper, Sprachen und Musik ich bei meiner Arbeit blitzschnell zurückgreife.

Hinter Binario 11 steht die Theater-pädago-gin und Musikerin Barbara Wolf. »Von München, Gleis 11 (ital.: binario 11) ging meine erste Italienreise los, und über Gleis 11 verbinde ich auch heute zwei Welten, die mir zur Heimat geworden sind. Dazwischen liegen mehr als 20 Jahre gelebte Theaterträume, wichtige Freundschaften und die Begeisterung am Unterrichten.« Über ihre Arbeit mit Kindern wird derzeit ein Dokumentarfilm gedreht.


AK Stadtteilgeschichte Westend

Liebe Bewohnerin, lieber Bewohner des Westends,

der Arbeitskreis Stadtteilgeschichte im KulturLaden Westend erforscht die Vergangenheit der Schwanthalerhöhe und des Westends. Besonders interessieren wir uns im Augenblick für die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch für die 50er Jahre. Wie der Alltag in dieser Zeit aussah, kann man nicht in Geschichtsbüchern finden.

Deshalb sind wir auf der Suche nach Menschen, die bereit sind, uns von Erfahrungen und Erlebnissen aus dieser Zeit zu erzählen und darüber, wie sich unser Viertel im Laufe der Jahrzehnte geändert hat. Wenn Sie selbst schon damals im Westend gelebt haben, oder jemanden kennen, dann wären wir Ihnen äußerst dankbar, wenn Sie sich bei uns melden könnten.

Wir würden uns dann mit Ihnen zu einem Gespräch treffen, das wir gerne auf Tonband aufzeichnen würden (natürlich nur, wenn Sie das erlauben). Aus den Informationen, die wir in diesen Gesprächen bekommen haben, möchten wir später eine Ausstellung machen, vielleicht sogar ein Buch.

Wenn Sie wünschen, bleiben Ihre Angaben selbstverständlich anonym. Wir würden auch nichts ohne Ihre Zustimmung veröffentlichen.


Wir freuen uns natürlich auch immer über Fotos, Postkarten, Videos und anderes, die die Geschichte unseres Viertels dokumentieren.


Mit freundlichen Grüßen

AK Stadtteilgeschichte Westend


Wir sind erreichbar:
jeden Mittwoch von 19:00 bis 20:00 Uhr, Tel.: 089 / 50 11 73
oder per e-mail
info@kulturladen-westend.de