Januar
Literatur
Dienstag,
3. Januar 19:00 Uhr
Schreibwerkstatt
mit
Robert Huber: Schreibanregungen
zum Verfassen eigener
Texte.
la
mirada distinta | Film
Freitag,
13. Januar 20:00 Uhr
Jeder
siebte Mensch

Österreich
/ Luxembourg 06, 75 Min.,
R: Elke Groen, Ina Ivanceanu
Jeder siebte Mensch auf
der Welt ist eine chinesische
Bäuerin oder ein
chinesischer Bauer. In
eineinhalb Millionen Dörfern
in China leben heute etwa
800 Millionen Menschen
das ist mehr als
die Hälfte der Gesamtbevölkerung
Chinas. Jahrtausendelang
haben die Bauern und Bäuerinnen
die chinesische Geschichte
und Kultur geprägt.
Sie waren es, die die
Geburt des kommunistischen
China 1949 und Maos Revolution
entscheidend mitgetragen
haben und die in
der großen Hungersnot
Ende der 50er Jahre einen
hohen Preis für die
Revolution zahlten.
Heute ist die Zeit der
Volkskommunen vorbei.
Mittlerweile ziehen zwischen
150 und 200 Millionen
ehemalige Bauern und Bäuerinnen
auf der Suche nach Gelegenheitsarbeiten
von Stadt zu Stadt.
Der Film erzählt
aus dem Hinterland der
neuen Supermacht, von
dem Bauernstaat wie er
heute existiert: zwischen
Industrialisierung und
Subsistenzwirtschaft,
zwischen Turbokapitalismus
und sozialistischen Strukturen,
zwischen Selbst- und Fremdbestimmung.
Mit
Christel
Steigenberger
und
Stefan
Leichsenring.
Ab
10
Uhr
Frühstück,
ab
11
Uhr
Schreibwerkstatt
mit
Anregungen
zum
Verfassen
eigener
Texte
und
nachfolgender
Besprechung.
Eine dialogische Vernissage von Sora Soppy mit Musik von Tamara Banez

Sora
Soppy
(was
soviel
bedeutet
wie
»Himmelhund«)
ist
eine
junge
japanische
Künstlerin,
deren
Werke
eine
Symbiose
aus
Graphik
und
feinem
Pinselstrich
bilden.
Ursprünglich
beeinflusst
von
der
Manga-Ästhetik
entwickelt
sie
sehr
früh
ihren
eigenen
Stil,
der
fern
an
die
überschäumende
Phantastik
von
Alice
im
Wunderland
denken
lässt.
Hier
stecken
Liebe
und
Spannung
im
Detail
Mal
zornig,
mal
zart
bildet
auch
die
Musik
von
Tamara
Banez
ein
spannendes
Wechselspiel:
»Irgendwo
zwischen
politischem
Lied
und
Tori
Amos«
verortet
sich
die
quirlige
Songwriterin
und
jüngste
Entdeckung
Konstantin
Weckers.
Musikalisch
will
Tamara
»ehrliches
Aus-
und
Menschliches
ansprechen«
ein
Anliegen,
das
sie
beherzt
in
die
Tat
umsetzt.
Der
Dialog
war
beiden
Künstlerinnen
immer
schon
ein
wichtiges
Thema
und
so
wollen
sie
sich
ihm
einmal
ausgiebiger
widmen.
Ihre
Ausstellung
ist
zudem
»ein
Ausdruck
deutsch-japanischer
Verbundenheit«
finden
sie
und
laden
herzlich
dazu
ein.
Literatur
Dienstag,
17.
Januar
19:00
Uhr
Textarbeit
mit
Robert
Huber
Hier
können
eigene
Texte
vorgestellt
werden.
Geschichtswerkstatt
Donnerstag,
19.
Januar
19:00
Uhr
Das
Westend
im
Nationalsozialismus
Die
Geschichtswerkstatt
legt
los

Wie
wurde
der
Nationalsozialismus
im
Arbeiterviertel
Westend
durchgesetzt?
Welche
Möglichkeiten
zum
Widerstand
gab
es
und
welche
wurden
umgesetzt?
Wie
kann
die
Erinnerung
an
Verfolgung
und
Widerstand
im
Westend
wach
gehalten
werden?
Dies
sind
nur
einige
der
Fragen,
die
unsere
Geschichtswerkstatt
bearbeiten
möchte.
Eingeladen
sind
alle,
die
sich
für
die
Geschichte
des
Westends
zwischen
1933
und
1945
interessieren
und
Zeit
und
Motivation
mitbringen,
zusammen
zu
forschen.
Angeleitet
von
den
Historikern
Martin
Rühlemann
und
Simon
Goeke
lernen
Sie
verschiedene
Archive
kennen,
erfahren
welche
Recherchemöglichkeiten
es
darüber
hinaus
gibt,
auf
welche
Veröffentlichungen
Sie
zurückgreifen
können
und
vieles
mehr.
Eingeladen
sind
alle,
die
sich
für
die
Geschichte
des
Westends
zwischen
1933
und
1945
interessieren
und
Zeit
und
Motivation
mitbringen,
zusammen
zu
forschen
und
die
einen
Beitrag
leisten
möchten
die
Erinnerung
an
diese
Zeit
lebendig
zu
halten.
Der Einstieg ist jederzeit möglich und wir freuen uns über rege Teilnahme.
Musik
Sonntag,
22.
Januar
10:30
13:30
Uhr
Workshop-Combo
gemeinsam
musizieren
angeleitet
von
Enrico
Sartori
(Klarinette,
Saxophon)
und
Barbara
Wolf
(Akkordeon,
Gesang)
Der
Workshop
findet
einmal
im
Monat
statt.
Jedes
Mal
wird
an
einem
anderen
Stück
gemeinsam
gearbeitet
und
improvisiert.
Die
einzelnen
Termine
können unabhängig
voneinander
besucht
werden.
Es
entsteht
ein
Repertoire,
das
am
Ende
des
Jahres
im
Kulturladen
vorgestellt
wird.
Bitte
hinterlasst bei
Interesse
e-mail
und
Telefonnummer,
da
der
Workshop
jeweils
nur
bei
einer
Mindestanzahl
von
vier
Personen
organisiert
wird.
Infos,
Anmeldung
und
Preise:
089
/
37
06
64
73
Barbara
Wolf
(Musikerin,
Theater
Univ.
Bologna
MA),
langjährige
Arbeit
mit
der
Freien
Theaterszene
Italiens,
Konzerte,
Projekte
»Bühne
frei«
www.myspace.com/wolfbarbara
Enrico
Sartori
(Klarinette,
Saxophon,
Konservatorium
Udine)
widmet
sich
hauptsächlich
der
improvisierten
und
experimentellen
Musik/Jazz,
eigene
Gruppen,
(Deutsches
Trio
u.a.)
www.myspace.com/sartorienrico
Der KulturLaden für Kinder
Theaterworkshop
für Kinder mit Barbara Wolf / binario 11
Neuer
Theaterkurs
»Bühne frei«
Für Kinder aller Sprachen, ab 6/7 10 Jahren
Gruppenstärke: maximal 12 Kinder
10 Termine, ab 1. Februar, mittwochs 15:30 17:00
Theaterfest zum Abschluss
Kosten: 150 Euro (Familien-Ermäßigung möglich)
nur nach Anmeldung unter: 089 / 37 06 64 73
weitere Infos: www.binario11.de / theaterprojekte
In den Theaterworkshops lege ich besonderen Wert auf die sinnliche Erforschung von Raum und Klangbewusstsein, Stimme und Körperbewegung, Fantasie und Objekten. Es ist ein Genuss zu hören, was die Kinder bei einem Theaterfest zwischen den Zeilen »sagen« wollen und ihnen als Publikum ungeteilten Respekt zukommen zu lassen. Darauf schon im Vorfeld individuell einzugehen und kein vorgefertigtes Unterrichtsschema abzuspulen gelingt mir als künstlerische Leiterin durch einen immensen Erfahrungsschatz aus dem Alltag, aus der Begegnung mit Menschen und Ländern, auf deren Körper, Sprachen und Musik ich bei meiner Arbeit blitzschnell zurückgreife.
Hinter Binario 11 steht die Theater-pädago-gin und Musikerin Barbara Wolf. »Von München, Gleis 11 (ital.: binario 11) ging meine erste Italienreise los, und über Gleis 11 verbinde ich auch heute zwei Welten, die mir zur Heimat geworden sind. Dazwischen liegen mehr als 20 Jahre gelebte Theaterträume, wichtige Freundschaften und die Begeisterung am Unterrichten.« Über ihre Arbeit mit Kindern wird derzeit ein Dokumentarfilm gedreht.
AK Stadtteilgeschichte Westend
Liebe Bewohnerin, lieber Bewohner des Westends,
der Arbeitskreis Stadtteilgeschichte im KulturLaden Westend erforscht die Vergangenheit der Schwanthalerhöhe und des Westends. Besonders interessieren wir uns im Augenblick für die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch für die 50er Jahre. Wie der Alltag in dieser Zeit aussah, kann man nicht in Geschichtsbüchern finden.
Deshalb sind wir auf der Suche nach Menschen, die bereit sind, uns von Erfahrungen und Erlebnissen aus dieser Zeit zu erzählen und darüber, wie sich unser Viertel im Laufe der Jahrzehnte geändert hat. Wenn Sie selbst schon damals im Westend gelebt haben, oder jemanden kennen, dann wären wir Ihnen äußerst dankbar, wenn Sie sich bei uns melden könnten.
Wir würden uns dann mit Ihnen zu einem Gespräch treffen, das wir gerne auf Tonband aufzeichnen würden (natürlich nur, wenn Sie das erlauben). Aus den Informationen, die wir in diesen Gesprächen bekommen haben, möchten wir später eine Ausstellung machen, vielleicht sogar ein Buch.
Wenn Sie wünschen, bleiben Ihre Angaben selbstverständlich anonym. Wir würden auch nichts ohne Ihre Zustimmung veröffentlichen.
Wir freuen uns natürlich auch immer über Fotos, Postkarten,
Videos und anderes, die die Geschichte unseres Viertels dokumentieren.
Mit freundlichen Grüßen
AK Stadtteilgeschichte Westend
Wir sind erreichbar:
jeden Mittwoch von 19:00 bis 20:00 Uhr, Tel.: 089 / 50 11 73
oder per e-mail
info@kulturladen-westend.de