21. April 2018, 20.00 Uhr

Veranstaltungsreihe gegen den allgemeinen technologischen Wahn

 

Bei der Verfeinerung und Restrukturierung der Herrschaftsverhältnisse spielen Technologien eine immer wichtigere Rolle. Firmen wie Google werden immer mächtiger, Kontrolle, Abrichtung und Machtausübung wird unsichtbarer, präziser und immer vereinnahmender.

Gegen das Vorhaben Googles, in Kreuzberg/Berlin einen Start-Up-Campus zu errichten, gibt es breiten Widerspruch. Bei diesem spezifischen Projekt tauchen viele Fragen auf, die wir gerne nach einem Input diskutieren würden.

Warum Google? Wie kann der technologische Angriff und die Idee einer herrschaftsfreien Welt an einem konkreten
Projekt vermittelt werden?
Was sind die Ziele? Für manche geht es nur um Gentrifizierung oder darum, den Ist-Zustand zu erhalten,
was sind "unsere" Ziele?
Wie auf Affinitätsbasis agieren ohne sich zu isolieren?
Wie mit reformistischen Protesten und Gruppen umgehen, die anscheinend ein gleiches temporäres Ziel haben?
Wie den technologischen Angriff bekämpfen, der überall ist, aber auch schwer greifbar ist?

Einlassvorbehalt

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

 

Der KulturLaden wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.